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Wareneinsatz-Rechner

Trage Zutaten mit Menge und Einkaufspreis ein — der Rechner ermittelt deinen Wareneinsatz pro Gericht und pro Portion.

Der Wareneinsatz pro Gericht ist die Basis jeder seriösen Speisekalkulation: Was kosten dich die Zutaten für ein Gericht im Einkauf? Der Rechner unten summiert Zutat für Zutat aus Menge und Einkaufspreis und teilt das Ergebnis durch die Portionszahl. Wenn du stattdessen die Wareneinsatzquote als Periodenkennzahl (Monat, Quartal) ermitteln willst, nutzt du den Wareneinsatzquote-Rechner.

Wareneinsatz aus Zutaten berechnen

Trage Zutaten mit Menge, Einheit und Einkaufspreis pro Einheit ein. Mengen beziehen sich auf das gesamte Rezept (alle Portionen).

€/kg
€/kg
€/kg
€/L
€/kg
Gesamt-Wareneinsatz (Rezept)
Anzahl Portionen
Wareneinsatz pro Portion

Der Wareneinsatz ist die reine Zutaten-Kostenbasis. Für den Verkaufspreis brauchst du noch den Aufschlag zur Deckung von Fixkosten, Personal und Gewinn.

Hol dir Rezeptrechner PRO Business

Der Rechner oben gibt dir den Wareneinsatz für ein Rezept — aber jedes Mal alle Zutaten und Preise neu zu erfassen wird mühsam, sobald deine Speisekarte wächst. Mit Rezeptrechner PRO Business legst du Rezepte und Rohstoffpreise einmal an und greifst von jedem Gerät jederzeit darauf zu.

1

Rezepte online speichern und jederzeit abrufen

Rezepte mit beliebig vielen Zutaten anlegen und in der Cloud speichern — von Küche, Büro oder unterwegs zugänglich. Kein 10-Zutaten-Limit, kein erneutes Eintippen.

2

Preise eingeben, speichern und zentral aktualisieren

Rohstoffpreise einmal hinterlegen. Bei Lieferantenwechsel oder Preisanpassung änderst du sie an einer Stelle — der Wareneinsatz aller betroffenen Rezepte rechnet sich neu.

3

Verkaufspreis und Speisekarte ableiten

Aufschlag setzen, Verkaufspreis ermitteln, Speisekarte mit Allergenen und Zusatzstoffen direkt aus den gespeicherten Rezepten erzeugen.

Wareneinsatz pro Gericht: Formel und Beispiel

Der Wareneinsatz eines Gerichts ergibt sich aus der Summe aller Zutaten-Kosten: Pro Zutat ist es Menge × Einkaufspreis pro Einheit. Diese Summe geteilt durch die Anzahl Portionen ergibt den Wareneinsatz pro Portion.

Formel

Wareneinsatz pro Portion = Σ (Menge × Einkaufspreis) ÷ Portionen

Rechenbeispiel: Hähnchen-Curry für 4 Portionen

Zutat Menge Preis Kosten
Hähnchenbrust600 g8,50 €/kg5,10 €
Reis320 g2,50 €/kg0,80 €
Currypaste80 g12,00 €/kg0,96 €
Kokosmilch800 ml3,50 €/L2,80 €
Zwiebel200 g1,80 €/kg0,36 €
Gesamt-Wareneinsatz Rezept 10,02 €
Wareneinsatz pro Portion (4 Portionen) 2,51 €

2,51 € Wareneinsatz pro Portion sind die untere Kalkulationsgrenze. Auf diesen Wert kommen Aufschlag für Fixkosten, Personalkosten und Gewinn obendrauf, bevor du den Netto- und schließlich den Brutto-Verkaufspreis hast.

Wareneinsatz vs. Wareneinsatzquote

In der Gastronomie wird mit "Wareneinsatz" zweierlei gemeint — und je nach Kontext kann das verwirren.

Pro Gericht

Wareneinsatz

Eurobetrag aus Zutaten und Mengen eines Rezepts. Steuerung auf Rezept-Ebene — was kostet ein Gericht im Einkauf?

Tool: dieser Rechner

Pro Periode

Wareneinsatzquote

Kennzahl in Prozent: Wareneinsatz im Verhältnis zum Netto-Umsatz einer Periode. Steuerung auf Betriebs-Ebene — wie effizient wirtschaftet der Betrieb insgesamt?

Zum Quote-Rechner →

Häufige Fehler beim Wareneinsatz pro Gericht

Verschnitt und Schwund ignoriert

Wer 100 g Karotten ausweist, vergisst oft, dass nach Schälen und Putzen nur 70–80 g auf dem Teller landen. Das Rezept braucht in Wahrheit 125 g Karotten im Einkauf. Bei Fleisch durch Knochen, Sehnen und Bratverlust kann der Effekt noch größer sein. Wer den Wareneinsatz auf Basis der essbaren Menge rechnet, kalkuliert systematisch zu niedrig.

Veraltete Einkaufspreise

Lieferantenpreise ändern sich mehrmals im Jahr — vor allem bei Fleisch, Fisch, Käse, Butter und Saisonware. Wer den Wareneinsatz mit alten Preisen rechnet, wundert sich am Jahresende über schwindende Marge. Aktualisierungs-Rhythmus mindestens quartalsweise, bei volatilen Warengruppen monatlich.

Kleinmengen-Zutaten weggelassen

Salz, Pfeffer, Öl-Spritzer im Wok, Garnierungs-Kresse — einzeln Cent-Beträge, in Summe pro Tausend Gerichte aber dreistellige Beträge. Wer konsequent kalkuliert, hat eine Position "Gewürze & Sonstiges" als Pauschale (z. B. 5–10 % vom Wareneinsatz), um diesen Schwund nicht im Wind zu verlieren.

Brutto- statt Netto-Einkaufspreise

Im B2B-Einkauf bekommst du in der Regel Netto-Preise, die du auch in die Kalkulation übernehmen solltest. Wer versehentlich Brutto-Preise einsetzt, überschätzt seinen Wareneinsatz um den MwSt-Anteil und drückt die kalkulierte Marge künstlich nach unten.

Häufige Fragen zum Wareneinsatz

Was ist der Wareneinsatz pro Gericht?
Der Wareneinsatz pro Gericht ist die Summe aller Zutatenkosten eines Rezepts, geteilt durch die Portionszahl. Er ist die untere Kalkulationsgrenze — alles darunter wäre ein Verlust pro verkaufter Portion.
Wie berechne ich den Wareneinsatz für ein Rezept?
Für jede Zutat: Menge × Einkaufspreis pro Einheit. Diese Beträge addieren und durch die Anzahl Portionen teilen. Wichtig: Mengen für das gesamte Rezept eintragen, nicht pro Portion.
Muss ich Verschnitt einrechnen?
Ja — entweder direkt im Mengeneintrag (z. B. 125 g Karotten im Einkauf statt 100 g essbar) oder als prozentualer Pauschalzuschlag. Wer den Verschnitt ignoriert, kalkuliert systematisch zu niedrig.
Wareneinsatz und Wareneinsatzquote — was ist der Unterschied?
Der Wareneinsatz ist ein Eurobetrag (Zutatenkosten je Gericht oder Periodensumme). Die Wareneinsatzquote ist ein Prozentwert: Wareneinsatz ÷ Netto-Umsatz. Für die Quote nutzt du den Wareneinsatzquote-Rechner.
Ist der Rechner wirklich kostenlos?
Ja, kostenlos und ohne Anmeldung direkt im Browser nutzbar. Für die Wareneinsatz-Kalkulation aus eigenen Rezepten und Rohstoffpreisen brauchst du die Rezeptrechner-Software — die kannst du in der DEMO ebenfalls kostenlos ausprobieren.